Seebild

Andreas Meile

Vor mehr als 30 Jahren entdeckte ich zu meiner Verblüffung, dass ich mediale Fähigkeiten besass oder besser formuliert, zumindest vermutlich ein Talent vorhanden ist. Es machte sich dann auch mit mit einer solchen Intensität bemerkbar, dass mir „das Akzeptieren des unabänderlichen“ als einzige lebensbejahende Strategie übrig blieb. Mein damaliges Gefühl der Beklemmung oder der Angst beruhte auf der Unkenntnis der Materie. Mein Fachwissen beschränkte sich auf einige „Hollywood-Blockbuster“. Die Vorstellung von der Tätigkeit eines Mediums, der Gedanke an „übersinnliche“ Experimente löste bei mir, wie auch bei anderen Menschen, Misstrauen und Sorge aus. Und niemand von uns ist gegen diese Reaktion gefeit. Der Grund ist häufig in der Unwissenheit oder Unkenntnis über Vorgänge, in falschen Informationen und der dadurch entstandenen Voreingenommenheit zu finden. 
Meine ganze bisherige Auffassung über das Leben, von der Welt und wie sie funktioniert, wurde damals mit einem Mal auf den Kopf gedreht. Meine Zukunftspläne elegant und mit Schwung über den Haufen geworfen und mein Lernweg als Medium begann. Spätestens an dieser Stelle wird es für die Persönlichkeit knackig. Wie kann ich mein altes Weltbild mit den gewohnten Mustern retten und das neue Integrieren? Wie verträgt sich mein spirituelles Bild mit der Tatsache, das es ein Jenseits gibt und ich damit Komunizieren kann? Wie reagiert mein Umfeld? Heute bin ich froh diesen nicht immer einfachen Weg gegangen zu sein. Denn er ist nicht nur mit Licht und Liebe gepflastert, wie es die esoterische Bühne einem immer weiss machen will. Auch für ein Medium bleibt das Leben mit persönlicher Arbeit verbunden.
Schwierige Lebensthemen lösten sich nicht einfach so durch einen Wimpernschlag eines Engels auf. Und manchmal, wenn ich die Lösung für eine schwierige Situation erkannte, wünschte ich mir das Problem zurück. Betrachte ich heute meinen eigenen medialen Lernweg, so war das zentrale Thema nicht die Bühne mit öffentlichen Auftritten, das Kino (Dokumentarfilm 2012, Fenster zum Jenseits), der Erfolg oder eine Sitzung. Auf dem Weg lernte ich die Materie kennen, durfte Zusammenhänge entdecken, Fragen stellen und verstand, dass mediale Arbeit nicht ein Breitbandantibiotika ist, welches für alle Probleme eine Lösung bereitstellt. Mein Weg führte mich auch in die Erfahrungswelt der Medialität. Berührungen mit meiner eigenen Spiritualität, mit meinen Mustern, Ecken und psychologischen Kanten bildeten weitere wichtige Stationen. Aber auch der Austausch mit Gleichgesinnten und Kritikern formte meinen Weg und meine persönliche Art der medialen Arbeit.
 
Freundliche Grüsse und eine kreative Zeit,
Andreas Meile 
 

Andreas Meile in der Öffentlichkeit:

 

FENSTER ZUM JENSEITS Download auf Vimeo.

 

 

 

 

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